Qualifikationsbezeichnung Ingenieurin bzw. Ingenieur

Die Qualifikation der österreichischen Ingenieurinnen und Ingenieure wird durch Zuordnung zu einem Qualifikationsniveau des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) aufgewertet und eine bessere (internationale) Vergleichbarkeit mit anderen Qualifikationen erreicht (siehe dazu das Bundesgesetz über die Qualifikationsbezeichnungen „Ingenieurin“ und „Ingenieur“ vom 17. Jänner 2017).

Die Absolventinnen und Absolventen einer HBLA können somit nun ihre berufliche Qualifikation adäquat dokumentieren und international darstellen.

Bisherige Ingenieurinnen und Ingenieure behalten die Standesbezeichnung Ing.in bzw. Ing. Ingenieurinnen und Ingenieure, die nach den neuen gesetzlichen Vorgaben qualifiziert sind, werden in der Stufe 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) eingestuft. Damit wird die hohe Qualität der Kompetenz international besser positioniert.

Ein Antrag hierzu ist wie bisher beim Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) zu stellen. Auf dessen Website finden sich u. a. eine Checkliste, das Qualifikationsverfahren und die notwendigen Formulare.

Dem Antrag sind ferner folgende Dokumente beizulegen:

  • Reife- und Diplomprüfungszeugnis bzw. Zeugnis eines vergleichbaren Abschlusses
  • Bestätigung des*r Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin bzw. bei Selbstständigkeit eine Bestätigung der SVA über die betriebliche Praxis
  • eine ausführliche Tätigkeitsbeschreibung über die Arbeitsbereiche, Projekte, die daran gestellten Anforderungen, Vorgehensweisen und Methoden sowie die Entscheidungsbefugnisse und Verantwortungsbereiche

Die eingegangenen Anträge werden vom BMNT geprüft und die Antragstellerinnen und Antragsteller nach positiver Beurteilung zum Fachgespräch zugelassen.

Die Fachgespräche werden von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik organisiert. Die Kosten belaufen sich in Summe auf ca. € 370.

Es werden in allen Bundesländern an den Höheren Bundeslehranstalten der Land- und Forstwirtschaft sowie der HLUW Yspertal Fachgespräche nach Bedarf angeboten. Ziel ist es, dabei möglichst viele Anträge an einem Tag abzuarbeiten bzw. möglichst viele Gespräche zu führen. Sollte eine Mindestanzahl von sechs vorliegenden Anträgen nicht erreicht sein, wird kein Termin angeboten. Wir bitten um Verständnis!

Rückfragen richten Sie gerne an: