Hochschullehrgang Sommelier/Sommelière an Schulen

Organisation: berufsbegleitend, 3 Blöcke in 3 Semestern
ECTS: 9.0
Kosten: max. € 270,- für Verkostungen, Exkursionen und Prüfungsgebühren
Lehrgangsstart: offen
Abschluss: Sommelier/Sommelière an Schulen  

Zielgruppe

Schulleiter*innen und Lehrer*innen der LFS und HBLAs

Kurzbeschreibung

Die Herstellung und Vermarktung regionstypischer Weine erfordert ein breites Spektrum an sensorischem und verkostungstechnischem Know-how. Ein umfangreiches Fachwissen über geschmackliche und genussmitteladäquate Eigenschaften der speziellen Weine ist für diese Form der Vermarktung unabdingbar. Auch in agrarnahen Tourismusbereichen (Urlaub am Bauernhof, Buschenschank u. a.) ist das geschmacksbezogene Wissen über die verschiedenen Weine ein wichtiges Instrumentarium für erfolgreiche Verkaufsgespräche.

Im Rahmen des Lehrgangs „Sommelier/Sommelière an Schulen“ haben Lehrer*innen aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Fachschulen und der landwirtschaftlichen HBLAs die Möglichkeit, sich im vielfältigen Wissensbereich der Weinverkostung ideal ausbilden zu lassen. Den Lehrgangsteilnehmer*innen wird Fachwissen aus verschiedenen Bereichen zum Thema Wein ermittelt. Dazu zählen unter anderem die Durchführung von Degustationstrainings, die Zusammenstellung eines Degustationsmenüs, Weinmarketing, rechtliche Rahmenbedingungen und weitere interessante Wissensbereiche.

Die erworbenen Kompetenzen können die Seminarteilnehmer*innen in theoretische und praktische Unterrichtseinheiten im Bereich der Weinproduktion, des Agrarmarketings und der Tourismuskunde einbringen.

Inhalte:

  • Didaktik und Methodik im Getränkeunterricht
  • Aufgaben des Sommelier/ der Sommelière
  • Getränkemarketing und Getränkekunde
  • Versetzte Weine und Schaumweine
  • Weingesetz, Betriebsanalysen und Kalkulation
  • Weinland Österreich und Wein international
  • Kellertechnologie und Weingartentechnologie
  • Gläserkunde und Fehlerweine
  • Harmonie von Speisen und Wein
  • Degustationen und Weinservice

Ablauf

3 Blöcke (mit insgesamt 20 Modulen)

Abschluss

Absolvierung aller Lehrgangsmodule und erfolgreicher Abschluss der Befähigungsprüfung, bestehend aus Projektarbeit und Getränkekarte, schriftlicher Abschlussprüfung, sensorischer Abschlussprüfung und mündlicher Abschlussprüfung (praktischer Teil und Fachgespräch)

Mit dem Abschluss des Lehrgangs erreichen die Teilnehmer*innen die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung „Sommelier/Sommelière an Schulen“.

Anrechnungen: Für Teile des Lehrganges können gleichwertige Veranstaltungen anderer Institutionen, anerkannte einschlägige Zertifikate sowie Nachweise über erworbene Qualifikationen in der Berufspraxis angerechnet werden. Über die Gleichwertigkeit und Anrechenbarkeit von Vorlesungen, Seminaren und Übungen entscheidet der/die zuständige Institutsleiter*in des Pädagogischen Institutes des Bundes für Burgenland im Einvernehmen mit der Studienkommission und dem/der Lehrgangsleiter*in.

Termine und Orte

noch offen

Nummer der Veranstaltung: 210008

Lehrgangsarchitektur und Learning Outcomes

Didaktik/ Methodik:

  • im Getränkeunterricht
  • Ablauf Schülerprüfungen

Aufgaben des Sommelier/ der Sommelière

Getränkemarketing:

  • Marketing
  • Erstellung einer Weinkarte

Getränkekunde:

  • Alkoholfreie
  • Alkaloide
  • Bier
  • Spirituosen

Versetzte Weine

Schaumwein

Weingesetzt

Weinland Österreich:

  • Burgenland
  • Niederösterreich
  • Steiermark
  • Wien

Kellertechnologie

Weingartentechnologie

Gläserkunde

Harmonie Speisen/Wein

Degustation:

  • Degustationsmenü
  • Bereiche rund um die Degustation
  • Degustationstraining

Käse und Wein

Weinservice

Fehlerweine

Betriebsanalysen

Wein international

  • Frankreich
  • Italien
  • Sonst. Europa
  • Neue Weinwelt

Kalkulation

Individuelle Übungen

Voraussetzungen für die Zulassung

Anrechnungen: Für Teile des Lehrganges können gleichwertige Veranstaltungen anderer Institutionen, anerkannte einschlägige Zertifikate sowie Nachweise über erworbene Qualifikationen in der Berufspraxis angerechnet werden. Über die Gleichwertigkeit und Anrechenbarkeit von Vorlesungen, Seminaren und Übungen entscheidet der/die zuständige Institutsleiter*in des Pädagogischen Institutes des Bundes für Burgenland im Einvernehmen mit der Studienkommission und dem/der Lehrgangsleiter*in.