18. Mar. 2026

Treffpunkt:Hochschule – Fairness in der Lebensmittelkette am 9. April um 15:00 Uhr

Das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Handel und Fairness ist aktuell von intensiven Debatten über den Lebensmitteleinzelhandel, Erzeugerpreise und gesetzliche Regulierungen geprägt. Darüber hinaus besteht in der Bevölkerung der Eindruck von stark gestiegenen Preisen für Lebensmittel.

Der Lebensmitteleinzelhandel ist in vielen Bereichen der einzige Abnehmer an agrarischen Produkten. Darüber hinaus ist es der Bevölkerung wichtig, sichere und regionale Lebensmittel günstig zur Verfügung gestellt zu bekommen. Daraus ergibt sich eine gegenseitige Abhängigkeit der Landwirtschaft mit dem Handel. Diese Abhängigkeit birgt eine potentiell schwierige Situation der oft kleineren landwirtschaftlichen Betriebe in sich. Dieser Preisdruck wird häufig als existenzbedrohend für Landwirte eingestuft. Initiativen fordern, dass Preise mindestens die Produktionskosten decken müssen, um Klima- und Tierschutzstandards finanzierbar zu machen.

Auf der rechtlichen Seite werden in der EU-Richtlinie (2019/633) Mindeststandards gegen unlautere Praktiken, wie kurzfristige Stornierungen oder einseitige Vertragsänderungen festgelegt. Neben dem Fairness-Büro kann auch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bei Verstößen gegen faire Handelspraktiken einschreiten.

Der Treffpunkt:Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, die aktuelle Situation zu analysieren und Möglichkeiten für ein zufriedenstellendes Zusammenwirken zwischen der Landwirtschaft, dem Handel und den Konsumentinnen und Konsumenten aufzuzeigen.

Die Expertinnen und Experten aus der Europäischen Kommission, dem Lebensmitteleinzelhandel, der Landwirtschaftskammer und dem Fairness Büro berichten aus ihren Erfahrungen und diskutieren ein Zukunftsbild.

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