Reittherapeutische Interventionen des heilsamen, intuitiven Pferdesettings zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Kindern mit Morbus Perthes

Autor:innen: Sabine Dell’mour und Andrea Payrhuber

Erschienen in: Forschungsbeiträge zu Digitalisierung, Hofübernahme, Bildungsforschung und Green Care (BAND 6), 2024

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Morbus Perthes stellt als langwierige Erkrankung der kindlichen Hüfte sowohl die Familien als auch die betroffenen Kinder vor große Herausforderungen. Jede Möglichkeit die Lebensqualität dieser Kinder zu verbessern, sollte ergriffen werden. In dieser Studie wurden die Effekte des therapeutischen Einsatzes von Pferden im Rahmen der HIPS Reittherapie bei fünf an Morbus Perthes erkrankten Kindern erhoben. Mittels Detailauswertung der vorliegenden Daten, wie medizinische Befunde und Aufzeichnungen aus der Reittherapie sowie den Selbstauskünften der Kinder und ihrer Mütter wird die Wirkweise der Reittherapie auf diese Kinder sichtbar. Die Effekte der HIPS Reittherapie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität lassen sich sowohl im physischen, über die Verbesserung klinischer Symptome, als auch im sozialen und im emotional-seelischen Bereich ablesen. Die positive Wirkung des therapeutischen Einsatzes des Pferdes kann einem größeren, vor allem medizinischen Fachkreis zugänglich gemacht werden, um weitere Untersuchungen anzuregen. Es bietet eine konkrete Möglichkeit zur Erreichung der Unterstützung von medizinisch erwünschten Zielen.

Schlagworte: Hippotherapie HIPS, klinische Symptome, Lebensqualität, Morbus Perthes, pferdegestützt