Grün tut gut – Auswirkung des Lernens und praktischen Arbeitens an „grünen“ Lernorten auf das Wohlbefinden von Pädagog*innen, Studierenden und Schüler*innen
Nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein Menschenrecht (WHO, 1997, 1). In dem gesundheitspolitischen Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO ist Schule ein wesentlicher Partner, um das Ziel, die Förderung und den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung während des gesamten Lebens, zu erreichen (WHO, 1999, 4). Schule kann dabei als Januskopf gesehen werden. In Schule werden einerseits Themen wie gesunde Ernährung und Lebensweise, Sucht und Genuss sowie Bewegung und Körperwahrnehmung vermittelt, andererseits werden Maßnahmen zur Anwendung bekannter Konzepte häufig nur punktuell umgesetzt. „Stress“ beispielsweise ist theoretischer Unterrichtsgegenstand und wird praktisch von Schüler*innen und Lehrkräften individuell erlebt. Der Beitrag bietet hier eine Lösungsmöglichkeit zwischen „Theorie und Praxis“ an.
Im Rahmen unterschiedlicher Settings wurden verschiedene In- bzw. „grüne“ Outdoor-Lernorte bzgl. ihres stressreduzierenden Effektes untersucht und diesbezügliche Messtechniken eruiert. Es kann gezeigt werden, dass der Lernort durchaus einen Einfluss auf das individuelle Stresserleben und -verarbeiten hat.



