Attraktive Studienangebote in der Agrar- und Umweltpädagogik: Eine praxisnahe Evaluation an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien

Autor:innen: Lara Paschold

Erschienen in: Zukunftsperspektiven, Beratungs- und Bildungsbedarfe für Umwelt, Klimawandel und Landwirtschaft (BAND 7), 2025

DOI-Link: https://doi.org/10.61056/9783706564700_1

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Die Hochschulbildung steht vor Herausforderungen, insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung und dem bevorstehenden Ruhestand von rund 1.200 Lehrkräften an land- und forstwirtschaftlichen Schulen. Diese Studie untersuchte die Anforderungen an ein Studium der Agrarbildung und -beratung aus Sicht der Schüler:innen von Abschlussklassen und aktuellen Studierenden. Die Ergebnisse zeigen, dass praxisnahe Inhalte und die direkte Anwendung des Gelernten in der Praxis entscheidend für die Studienqualität sind. Studierende wünschen vielfältige Lehrmethoden, die interdisziplinäres und partizipatives Lernen fördern, sowie kooperative und selbstständige Arbeitsformen, unterstützt durch digitale Medien. Die Reflexion der eingesetzten Methoden, Unterrichtsmedien und Übungen sowie ein konstruktives und wertschätzendes Feedback zu den Leistungen der Studierenden werden als zentrale Elemente des Lernprozesses betrachtet. Zudem wird Flexibilität im Studium gefordert, einschließlich der Wahl zwischen Vollzeit- und berufsbegleitenden Modellen sowie der Integration von Blended Learning. Die Studie betont die Bedeutung praxisorientierter und flexibler Lehrangebote für eine zukunftsfähige Hochschulbildung an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

Schlagworte: Bedarfserhebung, Curricula, Studienentwicklung