Lebenswelten 2025: Werthaltungen junger Menschen im agrarischen Schulwesen in Österreich
Die Erhebung des Forschungsverbunds der Pädagogischen Hochschulen vergleicht die Werthaltungen österreichischer Jugendlicher mit jenen aus dem agrarischen Schulwesen. Insgesamt wurden 9.421 Jugendliche aus dem agrarischen Schulwesen in einer Befragung im Frühling 2025 erfasst. Freizeitpräferenzen (digitale Medien) und Werte (Beziehungen, Ausbildung) haben sich gegenüber der Studie aus 2020 kaum verändert, wobei agrarische Jugendliche sich öfter in Natur aufhalten und mehr Zeit mit Tieren verbringen. Trotz zahlreicher Krisen dominiert ein stabiler Zukunftsoptimismus, primär bei männlichen Jugendlichen und jenen mit agrarischem Hintergrund. Signifikant rückläufig ist die Demokratiezufriedenheit bei steigendem Wunsch nach politischer Mitbestimmung. Im Vergleich zu 2020 verschoben sich die Ängste von ökologischen hin zu geopolitischen und migrationsbezogenen Sorgen. In Bezug auf die Landwirtschaft wir die Versorgungssicherheit priorisiert und junge Hofüberehmer:innen bevorzugen Ausbildung und Qualitätsproduktion als bevorzugte Lösungsansätze einer künftigen Betriebsführung.
Dieses Projekt ist dem Institut für Unternehmensführung, Forschung und Innovation sowie nationale Hochschulkooperationen zugeordnet.
Quelle: LFS Kleßheim



