Traumasensible Unterrichtsgestaltung

Termin: 13. und 14. Februar 2020
Dauer: 2 Tage

Zielgruppe

Lehrer*innen an LFS und HBLAs; dieses Seminar wird im Rahmen der Induktionsphase für Neulehrer*innen an HBLAs anerkannt

Kurzbeschreibung

Schulen stehen vor einer komplexen Matrix an Herausforderungen. Pägagog*innen agieren oft als Stoßdämpfer zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen und Erwartungen. Diese Fortbildung vermittelt fachliche Kompetenz und hat zudem einen hohen Anteil an Selbsterfahrung und Selbstreflexion:

  • Entlastung der Pädagog*innen und Schüler*innen
  • Erkennen von Trauma-bedingten Verhaltensweisen/Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Vermeiden von Retraumatisierung und Stabilisierung im Akutfall
  • Stress- und Konfliktbewältigung im Arbeitsalltag; Deeskalationstechniken
  • Konstruktiver Umgang mit Gefühlen; Impulskontrolle durch Ressourcenstärkung
  • Praxiserprobte, kreative Prozessarbeit für den Unterricht selbst erfahren und reflektieren

Theorie: Psychoedukation

  • Was ist ein (Entwicklungs-)Trauma?
  • Was sind die Auswirkungen auf den Körper und das Gehirn?
  • Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?
  • Was ist Sekundärtraumatisierung und wie kann ich mich davor schützen?

Praxis: Vermittlung, Erfahren und Einüben von Eigenkraft-stärkenden Übungen

  • Kreative Techniken und Übungen (traumasensibles Schreiben, Malen …)
  • Körperübungen wie Bilaterale Bewegungen und Atemtechniken
  • Traumasensible Achtsamkeitsübungen (alternative Pausengestaltung)
  • Sichere Plätze verankern (einen Wohlfühlarbeitsplatz bewusst gestalten)
  • Aufbau von Bindung und Vertrauen (kooperative Methoden) und humorvolles Emotionstraining

Referierende

Ingeborg LÖSCH und Mag. Lisa ZEHNER