Preis & Wert – Was kostet unser Essen wirklich? ONLINE

Termin: 13. April 2021
Zeit: 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Online
Start: 20. April 2021

Zielgruppe

Sek 1, Sek 2, berufsbildende Schulen

Kurzbeschreibung

Was kostet unser Essen? Was ist es wert? Kennen Sie die Preise? Die wahren Kosten für Lebensmittel finden sich jedenfalls nicht auf dem Preisschild. Wie entstehen Preise am Point of sale? Kann man mit Preisen den Konsum steuern (Stichwort: Zuckersteuer)? Wieviel kostet uns die Lebensmittelproduktion wirklich? Ist gesunde Ernährung nur für Besserverdiener? Sind Bio und regional auch dann teurer, wenn auch die externen Kosten, die von der Gemeinschaft getragen werden, mitgerechnet werden?

Externe Kosten, das wären Kosten für Stickoxide, Feinstaub und Treibhausgase, die bei der Lebensmittelerzeugung entstehen, aber auch Schäden durch Bodenerosionen, Überdüngung, Lebensmittelabfälle, Antibiotikaresistenzen oder Lebensmittelimporte aus wasserarmen Gebieten – das alles wird nicht in die Lebensmittelbepreisung einbezogen. Doch auch wenn man sich dieser Kosten nicht bewusst ist, gezahlt werden sie trotzdem – über Steuern, Abgaben und Krankenkassenbeiträge – oder sie werden verlagert, auf entfernte Länder und nachfolgende Generationen.

Wir diskutieren die vielen Facetten von Preis und Wert von Lebensmitteln. Wir stellen links zu wertvollen Hintergrundinformation vor und laden mit Rechenspielen virtuell zum Einkauf. Nicht zuletzt gibt es viele Ideen und Werkzeuge für den Unterricht.

Lernziele:

• Die Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit dem Wert, den Lebensmittel und Landwirtschaft für die Gesellschaft haben
• Sie setzen sich kritisch mit Preisgestaltung und Kosten der Lebensmittelproduktion und den Spannungsfeldern von Globalisierung und Regionalisierung, Mangel und Überfluss, Tradition und Moderne auseinander
• Sie kennen alternative Möglichkeiten der regionalen Lebensmittelversorgung

Referierende

Mag.a Rosemarie Zehetgruber

Termine und Orte

20. April 2021 - 17:00 bis 19:00 Uhr Online