Das Gold unserer Föhrenwälder – Pecherei und Harzverarbeitung als immaterielles Kulturerbe erleben

Termin: 6. Mai 2021
Zeit: 14:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Herrnstein, Niederösterreich

Zielgruppe

Pädagog*innen der Sek. 1

Kurzbeschreibung

Die Schwarzföhre ist im südlichen Niederösterreich der meistverbreitete Waldbaum vom Wienerwald bis ins Steinfeld und wurde immer schon vielfältig genützt.
Das Ziel unseres Seminars ist es, das alte Handwerk des Pechers zu erspüren, die Wertschätzung gegenüber der Natur wieder zu finden. Aber auch zu erfahren, was man aus dem Gold unseres Waldes, dem Harz, sowohl früher als auch heute noch herstellt.
Harz ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit! Wir befinden uns den ganzen Tag ausschließlich im Wald! Das Handwerk des „Pechers“ wird direkt am Baum vorgeführt und man darf und soll auch gleich mitarbeiten!
Außerdem wird altes Heilwissen vermittelt und auch gemeinsam per Hand am alten Holzofen, so wie früher, eine Pechsalbe gekocht!

  • Wirtschaftliche Nutzung der Föhrenwälder im südlichen Niederösterreich
  • Auswirkungen des Klimawandels auf die Schwarzföhre
  • Grundwissen über das alte Handwerk der Pecherei
  • Die Pecherei als immarterielles Kulturerbe seit 2011
  • Praxisvorführung vor Ort, gemeinsam wird ein Baum angepecht!
  • Warum wurde gepecht?
  • Tagesablauf eines Pechers
  • Das  Pech als Medizin!
  • Die Teilnehmer dürfen mithelfen, wie „Scharten“ hergestellt werden
  • Herstellung einer Pechsalbe

Außerdem: Vorstellung aktueller Bildungsangebote und Unterrichtsmaterialien für Schulen.

Referierende

Robert RENDL